Savu-Python

Liasis mackloti savuensis BRONGERSMA, 1956

Der Savu-Python ist eine äußerst seltene Riesenschlange. Diese Pythons bleiben mit einer Gesamtlänge von etwa 120cm relativ klein und kommen ausschließlich auf der indonesischen Insel Savu (auch als Sawu bekannt) vor. Es gibt bis heute nur wenige Informationen über die Biologie dieser Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Eine charakteristische Eigenschaft des Savu-Pythons sind seine weißen Augen, weshalb sie gelegentlich auch als Weißaugenpythons bezeichnet werden. Während ihres Wachstums durchlaufen die Pythons eine deutliche Farbveränderung - die Jungtiere sind leuchtend orange gefärbt und werden mit zunehmendem Alter immer stärker pigmentiert, bis sie als erwachsene Tiere schließlich bräunlich schwarz mit einer helleren Unterseite sind. Der Savu-Python ist aufgrund von Lebensraumzerstörung in der Natur stark gefährdet. Es gibt praktisch keine  Wildfänge im Tierhandel, wie in einigen Quellen behauptet wird. Wir züchten die Tiere regelmäßig, obwohl dies bisher nur wenigen Haltern gelingt.

Aspidites melanocephalus (KREFFT, 1864)

Schwarzkopf-Python

Der Schwarzkopf-Python gehört für mich schon immer zu den spannendsten und beeindruckendsten Riesenschlangen überhaupt. Ich kann mich erinnern, dass ich bereits als Kind in einem meiner ersten Bücher über Reptilien immer wieder fasziniert die Seite über Schwarzkopfpythons  angeschaut habe.

Die ursprünglich aus Australien stammende Pythonart ist in europäischen Terrarien nach wie vor eher selten anzutreffen, was wohl daran liegt, dass die Zucht nicht ganz einfach ist. Obwohl erwachsene Exemplare eine beachtliche Länge von bis zu 3 Metern erreichen können, bleiben sie in der Regel kleiner. Vom Handling her sind die Tiere in der Regel völlig unproblematisch und beißen eigentlich nie. Meine Tiere sind tiefenentspannt und stets neugierig, was sie meiner Ansicht nach zu perfekten Terrarientieren macht.

Rauschuppen-Python

Morelia carinata (SMITH, 1981)

Morelia carinata gehört in der Natur zu den seltensten Pythons der Welt. Das liegt vor allem an seinem sehr kleinen Verbreitungsgebiet im extremen Nordwesten von Kimberley, Nordwest Australien. Insgesamt wurden bis heute in der Natur nur zehn Tiere gefunden. Zum Glück haben sich mittlerweile in den Terrarien von Hobbyhalten und Zoos weltweit stabile Zuchtstämme etabliert, so dass die Tiere zumindest ex situ nicht akut vom Aussterben bedroht sein dürften.

©OPHIOTOX - Simon Kleinhans. Alle Rechte vorbehalten.

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