Europäische Hornotter

Vipera ammodytes ammodytes LINNAEUS, 1758
Montenegro

Vipera a. ammodytes lebt in Süd-Ost Europa, von Kärnten in Österreich, über ehem. Jugoslawien, Bulgaren und Griechenland bis in die Türkei.
Bei diesen Tiere handelt es sich um Vipera ammodytes ammodytes aus Montenegro.
Die Tiere leben an Waldrändern und häufig in Geröllfeldern.
Sie erreichen je nach Herkunft eine Länge bis ca. 90 cm.

 

Meine 3er-Gruppe ist noch relativ jung, mit Jungtieren rechne ich daher frühstens ab 2025.

Europäische Hornotter

Vipera ammodytes ammodytes LINNAEUS, 1758
Skutarisee

Und noch mal Vipera a. ammodytes aus Montenegro. Diesmal allerdings Tiere vom Skutarisee mit der typischen gelben und rot-orangen Färbung.

Aspisviper

Vipera aspis aspis (LINNAEUS, 1758)
Nord Frankreich

Die Nominatform der Aspisviper kommt in Nord- und Zentralfrankreich sowie im südlichen Schwarzwald bei uns in Deutschland vor. Meine Tiere stammen aus Nord-Frankreich.
Obwohl meine Dreiergruppe alt genug ist und das Männchen auch Paarungsaktivitäten zeigt, ist mir die Nachzucht bisher leider nicht gelungen.

Stülpnasenotter

Vipera latastei gaditana SAINT GIRONS, 1977 
Coto de Doñana

Diese wunderschöne Unterart der Stülpnasenotter lebt im Südwesten der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika. Meine Tiere stammen aus dem spanischen Nationalpark Coto de Doñana an der andalusischen Küste.

Nordiberische Kreuzotter

Vipera seoanei seoanei LATASTE, 1879
Nord Portugal

An die Tiere bin ich eher zufällig durch meinen Freund Michael Kreuzer gekommen, der seine Fünfergruppe (3,2) während der Aufzucht nach Geschlechtern getrennt halten wollte. So sind zunächst seine beiden Weibchen bei mir gelandet. Wir waren uns aber schnell einig, dass ein Pärchen bei mir bleiben wird. Die kleinen "Kreuzottern" haben mich sofort in ihren Bann gezogen!
Die Nominatform bewohnt Gebiete in Nord-Portugal, Nord-Spanien und SW-Frankreich.

Turan-Levanteotter

Macorvipera lebetinus turanica (CHERNOV 1939)
Nura Tau Gebirge

Diese Unterart der Levanteotter kommt in Turkmenistan, Usbekistan, Tajikistan und im Südwesten von Kasachstan vor. Meine Tiere stammen aus den Naura Tau Bergen in Usbekistan. Die dort lebenden Tiere zeichen sich durch ihre instensive Blaufärbung aus, die insbesonder die adulten Männchen zeigen. Im Vergleich zu den anderen Unterarten bleibt M. l. turanica noch halbwegs handlich. Dennoch sollte man die Größe der Tiere nicht unterschätzen, es handlet sich um durchaus beeindruckende Großvipern.

Kykladenviper

Macrovipera schweizeri (WERNER 1935)

Entsprechend ihres Trivialnamens leben die Tiere auf einigen der griechischen Kykladeninseln. Die bekanntesten Vorkommen finden sich sicherlich auf Milos und Sifnos.
Für mich ist die monotypische Art eine der schönsten und beeindruckendsten Vipern überhaupt. Macrovipera schweizeri kommt in zwei natürlichen Farbvarianten vor - rote und graue Tiere. Die Vererbung der Farbvarianten folgt dabei einem klassischen, intermediären Erbgang, wobei rot das dominante Allel darstellt.
Meine Dreiergruppe besteht aus einem heterozygot roten und zwei homozygot grauen Tieren, wobei eines der grauen Tiere zu einer stärken Einlagerung von schwarzen Pigmenten neigt.

Türkische Bergotter

Montivipera albizona (NILSON, ANDREN & FLÄRDH, 1990)
Kulmaç Daǧları

Die kleinen Bergottern bleiben in der Regel deutlich unter 80 cm Gesamtlänge. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in der Zentraltürkei, wo sie vorwiegend an felsigen Berghängen anzutreffen sind. Meine Tiere sind Nachzuchten von meinem Freund Uwe Prokoph und stammen vom Kulmaç Daǧları, einem Berg in der Zentraltürkei.

Kleinasiatische Bergotter

Montivipera xanthina (GRAY, 1849)
Lykien

Ebenfalls zu den türkischen Bergottern gehört die, meiner Ansicht nach völlig unterbewertete, Kleinasiatische Bergotter. Die Tiere werden mit durchschnittlich 100 cm deutlich größer als beispielsweise M. albizona, bleiben aber immernoch recht handlich und können gut in mittelgroßen Terrarien gehalten werden.
Das natürliche Verbreitungsgebiet von M. xanthina erstreckt sich vom Nordosten Griechenlands bis in die Zentraltürkei. Meine Tiere satmmen aus dem als Lykien (griechische Antike) bezeichneten Gebiet zwischen Antalya und Marmaris im Süden der Türkei.

Wüsten-Hornviper

Cerastes c. cerastes LINNAEUS, 1758
Sinai-Halbinsel

Text folgt…

Arabische Sandrasselotter

Echis coloratus GÜNTHER, 1878
Sinai / Arabische Halbinsel

Echis coloratus zeichnet sich durch ihre auffallend schöne Färbung aus. Im Vergleich zu anderen Echis-Arten ist sie recht groß und kann eine Länge von bis zu einem Meter erreichen. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich hauptsächlich in den Wüstengebieten der arabischen Halbinsel, wie Saudi-Arabien, Jemen und Oman. Ein Biss der Arabischen Sandrasselotter kann für den Menschen äußerst gefährlich sein. Ihr Gift kann schwere gesundheitliche Komplikationen verursachen, wie Gewebenekrosen und Blutgerinnungsstörungen. Daher ist es  wichtig, äußerste Vorsicht beim Umgang mit dieser Schlange walten zu lassen und sich stets ihrer potenziellen Gefahr bewusst zu sein - was aber letztendlich ja sowieso für alle Giftschlangen gilt.

Westliche Buschviper

Atheris chlorechis (PEL, 1852)
In der Umfärbephase

Das Verbreitungsgebiet der Westlichen Buschviper erstreckt sich über weite Bereiche in Subsahara-Afrika. Als adulte Tiere sind sie einheitlich grün gefärbt, mit kleinen gelben Flecken. Jungtiere hingegen sind weitgehend gelb gefärbt. Im Gegensatz zu Atheris squamigera, kommen bei A. chlorechis keine unterschiedlichen Farbvarianten vor.

Meine Tiere sind Nachzuchten von 2022 und noch zu Jung zur Zucht. Während das Weibchen völlig unproblematisch ist, zeigt sich das Männchen häufiger als schlechter Fresser. Insgesamt sind die Tiere aber bei entsprechender Unterbringung gut zu halten. 

Grüne Buschviper

Atheris squamigera HALLOWELL, 1854
Kongo

Text folgt…

©OPHIOTOX - Simon Kleinhans. Alle Rechte vorbehalten.

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